Die Club of Rome Schule

Der Club of Rome
Der Club of Rome ist eine multikulturelle und multinationale Organisation aus Mitgliedern, die sich aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur zusammengeschlossen haben. Gründer sind Aurelio Peccei und Alexander King, die den Club of Rome 1968 ins Leben riefen. Leitgedanke des Club of Rome ist es sich für eine nachhaltige Entwicklung der Welt und damit nachhaltiges Handeln der Menschen einzusetzen.
Der Club of Rome möchte aktiv Impulse für ein Umdenken der jetzigen Bevölkerung im Sinne der nachfolgenden Generationen setzen. Kurzfristiges Denken und Handeln wird dabei kategorisch abgelehnt. „Unser Ziel ist die gemeinsame Sorge und Verantwortung um bzw. für die Zukunft der Menschheit!“ und die Bildung einer „globalen Gesellschaft“, so lautet das zentrale Ziel des Club of Rome. Damit dieses Ziel bzw. der Leitgedanke wirken kann und in die Welt getragen wird, existieren weltweit 32 Vereinigungen, wovon 22 in Europa ansässig sind. In Deutschland wurde die Deutsche Gesellschaft Club of Rome 1978 in Hamburg gegründet.
Die Club of Rome Schulen
In vielen Ländern werden Schulen als eine Art “offene Systeme” geschaffen, die grenzüberschreitend mit vielen außerschulischen Institutionen und Vereinen eng verbunden sind und untereinander kooperieren. Die Schulen, die sich um das Siegel „Club of Rome“ bewerben, sollen sich in das Konzept und den Leitgedanken des Club of Rome hineinentwickeln. In diesem Entwicklungsprozess werden sie von einem erfahrenen Schulcoach und einzelnen Spezialisten begleitet und beraten. Am Ende erhalten die Schulen dann die Zertifizierung zur Club of Rome Schule.
Das Schulkonzept des Club of Rome
Die Club of Rome setzen auf eine neue Kultur des Lernens. Lernen soll den Schülern Freude bereiten und Bildung über den Schulhorizont hinausgehen. Gelebte Teamarbeit, gegenseitiger Respekt und Selbstverantwortung der Schüler untereinander sind zentrale Schlüsselbegriffe. Die Schüler sollen nicht einfach nur pauken, sie sollen sich individuell entwickeln können, sollen befähigt werden in globalen Zusammenhängen denken zu können und lebenstaugliche Kompetenzen erwerben. Der Blick geht vom ganzheitlichen Menschenbild aus und wird danach auf die kleineren Strukturen übertragen- „Think global, act local.“
Die Schulen bzw. die Schüler und Lehrer pflegen eine positive Fehler- und Konfliktkultur. Reibungen und Auseinandersetzungen werden als wichtige Faktoren angesehen, um gemeinsam innovative Lösungen und Ideen zu finden. Die Schüler mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Neigungen werden als Individuen begriffen. Sie werden als solche intensiv gefördert und in ihrem Selbstbewusstsein bestärkt.
Diese Schulen sind zum Beispiel Club of Rome Schulen:
- Helene Lange Schule Wiesbaden
- Lernwerft Club of Rome in Kiel
- Max Brauer Schule in Hamburg
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